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Geschrieben von: AndiR   
Freitag, den 05. Februar 2010 um 21:22 Uhr

 

Aus der Zeit von 1962 - 1966

Seit über 35 Jahren gibt es ihn nun schon, den SV Oberndorf, eine lange Zeit, mit Höhen und Tiefen, sportlichen Erfolgen und Rückschlägen, ein Blick in unsere Vereinschronik macht deutlich, daß der SVO über drei Jahrzehnte hinweg eine kontinuierliche Entwicklung genommen hat.

Hauptlehrer Lechner war Initiator

Hauptlehrer Isidor Lechner konnte Anfang der 60er Jahre nicht nur seine Schüler, sondern viele junge Männer für den Fußballsport begeistern, so daß der Ruf nach einem eigenen Verein immer lauter wurde. Durch das Entgegenkommen von Franz Oberkandler sen., der ein geeignetes Grundstück zur Verfügung stellte, konnten die Arbeiten für den Fußballplatz in Angriff genommen werden, und viele fleißige Hände halfen mit, um für damalige Verhältnisse ein recht brauchbares Rasenspielfeld zu schafen.

Offizielle Gründungsversammlung

Am 3.11.1962 war es dann soweit, die Gründungsversammlung wurde im Gasthaus Meier, im jetzigen GO abgehalten, 35 Gründungsmitglieder wählten die erste Vorstandschaft, die sich wie folgt zusammensetzte:1. Vorstand: Isidor Lechner, 2. Vorstand: Josef Funk, Schriftführer: Ernst Krippner, Kassier: Jakob Weber. Diese vier Personen leiteten seinerzeit die Geschicke des Vereins, dessen Aktivitäten sich ausschließlich auf den Fußballsport konzentrierten.

Glanzvolle Einweihung des Sportplatzes

Im Rahmen einer glanzvollen Einweihungsfeier wurde am 29.6.1963 der Oberndorfer Sportplatz seiner Bestimmung übergeben. Pfarrer Karl Kaiser spendete die kirchliche Weihe, neben zahlreicher Prominenz war auch der damalige Landrat Stulberger erschienen, der auch den Anstoß zum ersten 'offiziellen Spiel' ausführte. Am Eröffnungspokalturnier beteiligten sich der TSV Haag als Patenverein, der TSV St. Wolfgang, der SV Weidenbach und der SV Oberndorf.

Aller Anfang war schwer

Natürlich waren die sportlichen Erfolge in den Anfangsjahren dünn gesäht, doch mit welchem Ehrgeiz die Oberndorfer Fußballer ans Werk gingen belegt die Tatsache, daß bis zur Teilnahme am Punktspielbetrieb bereits 23 Freundschaftsspiele ausgetragen wurden. Schon damals ließen die SVO Kicker bei allem Ehrgeiz nie die sportliche Fairneß vermissen, was der Preise für faire Spielweise, den der Erdinger Landrat Weinhuber für die Saison 64/65 überreichte, dokumentiert.

Nachwuchsarbeit wurde belohnt

Hauptlehrer Lechner, der jede freie Minute seinem Verein als Vorstand, Trainer, Betreuer, Schiedsrichter und Pressewart widmete, setzte ein Hauptaugenmerk auf die Nachwuchsarbeit. Sportunterricht bedeutete für den 'Hauptlehrer' fußballspielen, und so war es nicht verwunderlich, daß diese intensive Trainingsarbeit bald belohnt wurde. 1965 holte die von Lechner betreute Schülermannschaft zum ersten Mal den Meistertitel. Helmut Birkmeier, Schorch Kitzeder und der heutige Stockschützenleiter Franz Mittermaier stellten damals das Gerüst dieser erfolgreichen Schülermann schaft.

Geselligkeit großgeschrieben

Nicht nur sportliche Aktivitäten prägten Mitte der 60 er Jahre das Vereinsleben, auch die Geselligkeit hatte einen hohen Stellenwert. Der SVO hatte eine eigene Theatergruppe, die Aufführung 'Der Gankerl von Bechtesgaden' ließ den Saal des Vereinslokals aus allen Nähten platzen. Im Jahr 1966 wurde unter der Regie des Sportvereins zum ersten Mal in Oberndorf ein Maibaum aufgestellt. Nachdem der Baum unter dem Komando von Jakob Mittermaier Sen. sicher verankert war, lief eine glanzvolle Maifeier ab, über die man noch nach Monaten schwärmte.

Aus der Zeit von 1968 - 1978

Das Jahr 1968 war für den Oberndorfer Sportverein ein Jahr mit vielen Turbulenzen. Vorstand Lechner, der sich seit der Gründung in vorbildlicher Weise für den SVO eingesetzt hatte, stellte wegen seiner Versetzung als Schulleiter sein Amt zur Verfügung. Damals gab es nicht wenige, die befürchteten, daß der Verein auseinanderfallen könnte, weil kein würdiger Nachfolger zur Verfügung stünde. Diese Befürchtung erwies sich jedoch als unbegründet.

Neue Vorstandschaft 1968

Auf der Jahreshauptversammlung, am 30.11.1968 wurde eine neue Vorstandschaft gewählt, mit Alfred Pongratz an der Spitze, Stellvertreter war Alfred Beintvogl, Josef Sattler übernahm das Amt des Schriftführers und Leonhard Krippner stellte sich als Kassier zur Verfügung. Alfred Pongratz leitete die Geschicke unseres Vereins ab sofort mit großem Engagement - der Entwurf einer neuen Satzung im Jahr 1969, wodurch der Eintrag in das Vereinsregister ermöglicht wurde, war in erster Linie das Werk des neuen Vorstandes.

Erste sportliche Erfolge

Auch in sportlicher Hinsicht machte man Ende der 60-er Jahre einen Schritt nach vorne. Gute Plazierungen der Fußballer in der Punktspielrunde, wo ein beachtlicher Mittelplatz erreicht wurde, und respektable Ergebnisse im Rahmen des Forums-Pokales untermauerten die nun eingekehrte Konstanz. Zwei Jahre später, im Sommer 1971, mußten unsere Fußballer einen herben Rückschlag einstecken, als Franz Oberkandler jun. bei einem tragischen Verkehrsunfall sein Leben lassen mußte, und nicht nur ein hervorragender Fußballer, sondern auch ein charakterstarker Freund Abschied nahm.

Gründung der Stockschützenabteilung

Als erster Verein in der Umgebung begann der SV Oberndorf bereits im Jahr 1971 mit dem Bau einer Asphaltbahn für Stockschützen. Der Wirt von Stauden stellte damals ein geeignetes Grundstück zur Verfügung und schon bald konnte auf zwei Bahnen nicht nur trainiert, sondern auch die ersten Wettkämpfe ausgetragen werden. Hans Kurz sen. übernahm Ende 1971 den Vorsitz der neugegründeten Abteilung, die schon bald beachtliche Erfolge aufweisen konnte. Höhepunkt war sicher der Aufstieg in die Bezirksliga im Jahr 1981.

Mitgliederzahl stieg ständig

Das Interesse, am Vereinsleben aktiv teilzunehmen, nahm von Jahr zu Jahr zu. So stieg die Zahl der Vereinsmitglieder in den ersten zehn Jahren auf 176 an, ein Beweis dafür, daß die hervorragende Arbeit unter Alfred Pongratz auch honoriert wurde. Auch das Niveau der ersten Fußballmannschaft bekam durch den Einbau von talentierten Jugendspielern wieder einen Schub. Im Jahr 1973 gelang es unseren Kickern zum ersten Mal in der Spielgruppe Erding die Herbstmeisterschaft zu holen.

Gründung der Gymnastikabteilung

Auch die Damen im Verein wollten einer regelmäßigen sportlichen Betätigung nachgehen. So wurde im Jahr 1974 unter der Leitung von Elisabeth Ohlms eine Abteilung Damengymnastik ins Leben gerufen. Die Übungsstunden fanden überwiegend in der neu erbauten Dreifachturnhalle in Haag statt.

Fußballer als Aushängeschild

Das Hauptaugenmerk war Mitte der 70er Jahre zweifellos auf die Fußballer gerichtet. Die Art und Weise, wie 1975 die vierte Runde im DFB-Pokal erreicht wurde, begeisterte nicht nur die Anhänger aus Oberndorf. Seinerzeit warf man Teams wie Falke Markt Schwaben, Lengdorf oder Schwaig, die alle um Klassen höher spielten, aus dem Wettbewerb. Trotzdem verstrichen noch knapp drei Jahre, bis unter Trainer Rudi Oberpichler zum ersten Mal die Meisterschaft und der Aufstieg in die B-Klasse gefeiert werden konnten. Im Jahr 1978 schloß man sich als B-Klassen-Team dem Spielbetrieb der Gruppe Inn-Chiem an.

Die Zeit von 1978 bis 1985

In sportlicher Hinsicht bildete das Jahr 1978 sicherlich einen Höhepunkt in der bis dahin 16-jährigen Vereinsgeschichte des SV Oberndorf, denn durch die Meisterschaft und den Aufstieg in die B-Klasse sorgte unser Verein für Aufsehen über die Gemeindegrenzen hinaus.

Entscheidungsspiel um die Meisterschaft

Zum Sainsonende 1977/78 standen mit Steinhöring und Oberndorf zwei Mannschaften punktgleich an der Tabellenspitze der C-Klasse Gruppe Erding, so daß die Meisterschaft durch ein Entscheidungsspiel ermittelt werden mußte. Vor gut 300 Zuschauern in Ottenhofen holte sich unser Team in einer legendären Partie schließlich den Titel. Hans Gaigl, Georg Zott und Manfred Sewald erzielten die Treffer zum vielumjubelten 3:1 Erfolg.

Aufstieg gebührend gefeiert

Natürlich wurde dieser Erfolg würdig gefeiert. Im heutigen Vereinslokal fand eine offizielle Aufstiegsfeier statt, mit zahlreichen Ehrengästen unter anderen auch Vereinsgründer Lechner, der sichtlich gerührt zu diesem großartigen Ereignis gratulierte. Daß in der B-Klasse allerdings ein anderer Wind wehte, davon konnten sich unsere Fußballer in der Spielgruppe Inn/Chiem schnell überzeugen. Im ersten Jahr reichte es noch zum Klassenerhalt, ein Jahr später ging es dann aber aufgrund einr zu dünnen Spielerdecke und durch viel Verletzungspech bedingt zurück in die C-Klasse. Dieses nicht so schöne Ereignis erlebte der Vereinsgründer Isidor Lechner nicht mehr, er verstarb 1979 und wurde in Teisendorf beerdigt.

SVO wird DJK-Verein

Nach längeren Überlegungen beschloß die Vorstandschaft im Jahr 1981, dem DJK-Verband beizutreten. Dadurch mußte die Vereinssatzung erneut geändert werden, außerdem verlangten es die DJK-Statuten, daß eine erweiterte Vorstandschaft gewählt werden mußte. Die Jahreshauptversammlung 1981 stimmte dem DJK-Beitritt mit überwältigender Mehrheit zu, die Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis:
1. Vorstand: Alfred Pongratz
2. Vorstand: Josef Sattler
Schriftführer: Manfred Sewald
Kassenwart: Johann Deuschl
Geistl. Beirat: Pfarrer Karl Kaiser
Pressewart: Siegfried Weber
Jugendleiter: Hubert Beyer
Damenwartin: Traudl Gruber
Spartenleiter Fußball: Jakob Oberkandler
Spartenleiter Stockschützen: Johann Kurz

Wiederaustieg 1982

Im Jahr 1982 schafften die Fußballer den Wiederaufstieg in die B-Klasse. In Weidenbach fand seinerzeit das entscheidende Aufstiegsspiel gegen Schwindegg statt, das unsere Elf durch ein Tor von Hans Oberkandler in de Schlußphase für sich entscheiden konnte. Einen Riesenanteil an diesem Sieg hatte damals Keeper Walter Heimann mit einer grandiosen Leistung zwischen den Pfosten. Aber wie schon nach dem Aufstieg im Jahr 1978 mußte unsere Elf wiederum nach zwei Jahren Abschied von der höheren Spielklasse nehmen.

Erneut tödlicher Fußballer-Unfall

Anlaß zur Trauer gab es im Sommer 1983, als mit Sepp Eisenreich wieder ein aktiver Fußballer vom Unfalltod heimgesucht wurde. Im Alter von 26 Jahren mußte der Eberl-Sepp einen Fehler eines anderen Verkehrsteilnehmers mit dem Leben bezahlen. Durch seine natürliche und ehrliche Art wird der 'Eisen-Sepp' wohl nie aus der Erinnerung der Fußball-Kameraden verschwinden.

1985 Gründung der Tennisabteilung

War es im Jahr 1962 Franz Oberkandler, so war es 21 Jahre später dessen Sohn Jakob Oberkandler, der dem Sportverein das für die Erweiterung der Sportanlage benötigte Grundstück langfristig zur Verfügung stellte. Nun stand dem Bau der neuen Sportanlage nichts mehr im Wege. Neben zwei Tennisplätzen faßten die Verantwortlichen des DJK-SVO auch den Bau eines zweiten Rasenspielfeldes, einer modernen Flutlichtanlage und den Umbau der Umkleideräume ins Auge. Nach zweijähriger Bauzeit konnte die Tennisanlage im Jahr 1985 zum Spielbetrieb freigegeben werden. Mit Jakob Mittermaier als Abteilungsleiter wurde eine Sparte Tennis gegründet, der innerhalb von zwei Jahren über 130 Mitglieder angehörten.

Die Zeit von 1986 bis 1998

Zwei neue Veranstaltungen

In der Winterpause 1985/86 wurden zwei Veranstaltungen ins Leben gerufen, die nicht nur in der Anfangsphase ein großes Echo fanden. Zum ersten Mal trug man im Saal des GO ein Tischtennisturnier für Vereinsmitglieder aus, mit Wettbewerben für Schüler, Damen und Senioren. Markus Anderka, Hermine Pongratz und Thomas Hundschell holten sich damals die Titel bei diesen Meisterschaften.
Großen Anklang fand auch das erste Schafkopfturnier des SVO im Februar 1986, das seit dieser Zeit einen festen Platz in unserem Veranstaltungskalender einnimmt. Erster Sieger des Turniers wurde der heutige Fußballabteilungsleiter Robert Lipp, gefolgt von Hugo Anderka.

Erste Reserve-Meisterschaft

Die zweite Mannschaft der Fußballer schaffte in der Saison 85/86 den bis dahin größten sportlichen Erfolg. In einer Runde, die an Spannung kaum zu überbieten war, gelang es unseren Reservekickern zum ersten Mal die Meisterschaft einzufahren.

Jubiläum wurde würdig gefeiert

Gebührend gefeiert wurde das 25-jährige Vereinsjubiläum im Jahr 1987, der Bau der neuen Sportanlagen war so gut wie abgeschlossen, so daß einer feierlichen Einweihung nichts mehr im Wege stand. Der Auftritt unserer Gründungsmannschaft bot sicherlich einen Leckerbissen der besonderen Art, auch wenn die Partie gegen Weidenbach mit 1:4 verlorenging. Im vereinseigenen Bierzelt stieg eine Jubiläumsfeier, die vielen noch heute in guter Erinnerung ist.
Im Jubiläumsjahr gab es auch einen Wechsel in der Fußballabteilung, Georg Zott löste Jakob Oberkandler als Spartenleiter ab.

Sportlich wieder nach oben

Ende der achziger Jahre ging es bei den Fußballern wieder aufwärts, sowohl die Erste als auch die Reserve stellten in der Saison 1988/89 den Meister, wodurch man wieder der B-Klasse angehörte. Und dieses Mal spielten unsere Fußballer gleich eine gute Rolle in der höheren Spielklasse, als Vizemeister beteiligte sich der SVO 1990 an der Relegation zur A-Klasse. Leider ging das entscheidende Match gegen Erlbach knapp mit 0:1 verloren.

Wieder Wechsel in der Vorstandschaft

Das Jahr 1991 brachte für unseren Verein wieder einen Wechsel in der Vorstandschaft. Nach einem knappen Vierteljahrhundert sah Alfred Pongratz eine neue Herausforderung in der Gemeindepolitik, und gab den Vorsitz an den bisherigen Kassenwart Hans Deuschl ab. Sepp Zeiler füllte die Lücke, die Hans Deuschl als Kassier hinterließ. In einer eigenen Feier wurden die Verdienste, die sich Alfred Pongratz in der langen Zeit als Vereinsvorsitzender erwarb noch einmal gewürdigt, der ausgeschiedene Vorstand wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Gesellschaftliche 'Schmankerl'.

Sportlich und gesellschaftlich blieb der SVO Anfang der 90-er Jahre auf hohem Niveu. Sowohl unter Trainer Prankl als auch unter dessen Nachfolger, Reinhard Zielke boten unsere Kicker in der B-Klasse überzeugende Leistungen. Zu einem 'Schmankerl' der gesellschaftlichen Veranstaltungen wurde im Winter 1992 das 'Weiß-Blaue Statt-Theater' im Kürzeder-Saal in Moosham. Unsere Sportler bewiesen bei dieser Gelegenheit großes Darsteller-Talent.

Größter Erfolg in der Vereinsgeschichte

Daß unsere Fußballer durch die Rückkehr von Matthias Pongratz als Spielertrainer wieder einen Schritt nach vorne machen würden, war den meisten Insidern in der Saison 1994/95 klar, aber daß es gleich im ersten Jahr zur Meisterschaft reichen würde, davon wagte man kaum zu träumen. In überzeugender Manier holten sich unsere Kicker den Titel und sicherten sich dadurch den A-Klassenaufstieg. Auch in dieser Liga zeigen unsere Fußballer hervorragende Leistungen, die im Jahr 1996/97 mit der Vizemeisterschaft und der damit verbundenen Bezirksliga-Relegation belohnt wurden. Unvergessen bleiben die Entscheidungsspiele vor großer Zuschauer-Kulisse in Ebersberg, Wasserburg und St. Wolfgang auch wenn es für den Aufstieg nicht ganz gereicht hat. Aber aus den Augen verloren haben unsere Kicker dieses Ziel nicht, der derzeitige Tabellenplatz und die gezeigten Leistungen beweisen es.

Recherchiert und zusammengestellt von Siegfried Weber

Anlagen:
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 25. März 2010 um 17:57 Uhr
 
 
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