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Sportheim – Der Rohbau nimmt Form an

Wie angekündigt, konnte planmäßig am 10.05.2004 mit dem Bau des Sportheims begonnen werden. Dass an diesem Tag bereits die Bodenplatte betoniert werden konnte, ist den bereits engagierten Vorbereitungen in der Vorwoche zu verdanken.

Spatenstich ist erfolgt !

Spatenstich

Bürgermeister Hermann Dumbs ließ es sich nicht nehmen, mit den Verantwortlichen des DJK-SVO und mit und unter der fachkundigen Regie der Bauunternehmung Anderka den Spatenstich für dieses Bauvorhaben vorzunehmen und überbrachte die guten Wünsche der Gemeinde für ein gutes Gelingen. Rechtzeitig zum Baubeginn traf dann auch noch die Baugenehmigung des Landkreises für die beantragte Tektur-Planung ein.

Baufortschritt ist über Plan

Dank der gründlichen Detailvorbereitung durch Alfons Zacherl konnte seither der Zeitplan nicht mit dem Baufortschritt mithalten, d.h., der Rohbau kommt in rekordverdächtiger Zeit voran und die Fortschritte sind tagtäglich zu sehen.

Rohbau halbfertig

Ohne Fleiß kein Preis

Ein großes Lob haben sich an dieser Stelle bereits die zahlreichen freiwilligen Helfer des DJK-SVO verdient, die immer mindestens in benötigten Anzahl auf der Baustelle im Einsatz waren, aber auch die Mitarbeiter der Firma Anderka, die sich weit über das normale Maß hinaus engagiert haben. Und über einen Mangel an der von Rosmarie Heimann organisierten Verpflegung durch die freiwilligen Helferinnen unseres Vereins konnte und sollte sich auch niemand beklagen können.
Auch dafür herzlichen Dank !

Sichtdachstuhl

Bereits in wenigen Tagen wird mit dem Dachstuhl und der Dacheindeckung begonnen werden und damit die erste Phase des Rohbaus ihr Ende finden. Sollte das in der vorgesehenen Zeit gelingen, so könnte der gesamte Rohbau rund zwei Wochen schneller als geplant fertiggestellt sein! Bleibt zu hoffen, dass auch weiterhin alles reibungslos klappt.

Genügend neue Aufgaben

Wenn auch dann voraussichtlich nicht mehr in der bisherigen Intensität (6 Tage in der Woche mit jeweils 3 - 4 Freiwilligen), die von allen Beteiligten als positiv empfunden wird, weitergearbeitet werden wird, so gibt es sicherlich auch dann noch genügend für uns zu tun und wir hoffen, dass die bisherige Einsatzfreude weiter anhält.

Sportheim – Der Rohbau steht

Rohbau fast fertig

Dank der engagierten und zahlreichen Hilfe der Freunde des DJK -SVO ist es gelungen, den kompletten Rohbau unseres Vereinsheims innerhalb von sechs Wochen fertigzustellen. Für den tollen Einsatz bedanken wir uns bereits an dieser Stelle sehr herzlich.

Dach ist dicht !

Kurz vor Beginn der Zimmererarbeiten am Dachstuhl fand sich glücklicherweise auch der zwischenzeitlilch abhanden gekommene Firstbaum wieder (s. sep. Bericht).
Nach dem Verlegen der Dachplatten bestand das neue Dach nach erheblichen Regenfällen bereits seine erste Bewährungsprobe.

Dachdeckerarbeiten

Richtfest !

Zu der traditionellen Hebfeier am Freitag, dem 09.07.2004 im Rohbau sind alle Helfer schon von dieser Stelle aus herzlich eingeladen.

Innenausbau folgt

Die Sanitär-, Wasser-, Heizungs- und Elektroinstallation stehen als nächste große Aufgaben im Bereich des Innenausbaus an. Auch dabei gibt es jede Menge an Gelegenheiten, sich nützlich zu machen und mitzuhelfen.

Vorwiegend wird in den Sommermonaten am Feierabend und am Wochenende gearbeitet werden und Helfer sind somit jederzeit willkommen.
Die Arbeitsliste wird künftig direkt an der Baustelle zum Eintragen ausliegen und auch eine entsprechende Aufgabenliste.
Wir hoffen auch weiterhin auf tatkräftige und freiwillige Mithilfe auf der Baustelle.

HD

Lob des Monats: Max Rahm

Max Rahm

Unserem Torkeeper der 1. Mannschaft verdient diesmal dieses Lob. Stein auf Stein setzte er für unseren Rohbau. Vorbildich ist er während dieser Bauphase immer als erster gekommen und als letzter gegangen. Täglich wechselte sozusagen sein Personal. Aber mit seiner ruhigen und überlegten Art wußte er immer alle gut einzut eilen. Absolute Greenhorns leitete er fachmännisch an und erklärte ihnen jede Arbeit so detailliert und gut, dass sie gut mitarbeiten konnten und sich nicht überflüssig fühlten und dabei auch noch Spaß hatten. Dadurch war ein zügiges Bauen möglich und wir schlossen den Rohbau schneller ab als erwartet.

Trotz einer schweren Verletzung (Hammer auf Daumen) zeigt Max Ausdauer bis zum Schluß und ließ sich nichts anmerken. Nebenbei oder wie gewohnt, ging er trotzdem regelmäßig ins Training und rettete die 1. Mannschaft auch noch vor dem drohenden Abstieg.

Brauchtumspflege

Kirchdorfner Blaskapelle mit Firstbaum

Am Fronleichnamstag um 21:30 Uhr war die Welt noch in Ordnung. Manfred Schambeck machte nach einem Kurzbesuch im Oberndorfner Biergarten noch eine Kontrollfahrt zur Vereinsheim-Baustelle. Nach kurzer Inspektion stellte er fest, dass nichts fehlte und alles an seinem gewohnten Platz war. Zufrieden und glücklich über den erfolgreichen Tag ließ er diesen Feiertag auf seiner Terrasse ausklingen. Dabei philosophierte er darüber, wie man die Sicherheitsve rwahrung für Maibäume und Firstbäume gegenüber Brauchtumsdieben perfektionieren könnte. Tief in seiner Gedankenwelt versunken wurde er plötzlich um 22:30 Uhr durch das Motorengeräusch eines 17’er Eichers jäh aus seinen Träumen gerissen. Er wollte zuerst seinen Augen nicht trauen als das mit 17 Pferdestärken ausgestattete antike Gefährt den Firstbaum des Vereinsheims im Schlepptau hatte. Stolz und erhobenen Hauptes gingen die Firstbaumdiebe neben ihrer neuen Errungenschaft friedlich einher und flanierten so provozierender Weise am Haus vom Manfred vorbei. Damit war es mit der Nachtruhe vo rüber, konnte er doch wegen der Dunkelheit die Brauchtumstäter nicht erkennen. Im Bett wälzte er sich hin und her und wollte einfach keinen Schlaf finden, da dieser Firstbaum nach dem Maibaum bereits das zweite Holz war, das heuer aus Oberndorf weggetragen wurde. Am darauf folgenden Freitag beim Stockschützenturnier der Abteilungen und Vereine war der neue Aufenthaltsort des wichtigen Holzes der Dachkonstruktion des Vereinsheims immer noch nicht bekannt. Als sich dann auch noch ein SVO-Abteilungsleiter, der seinen Wohnsitz in Kirchdorf hat, über den Verbleib des besagten Baumes erkundigte, war die Blamage umso größer, da man noch keine Auskunft über den neuen Standort des teuren Holzes nennen konnte. Der Abteilungsleiter G.R empörte sich ganz besonders über den Diebstahl und schlug sogar wegen der Schwere des Vergehens vor, polizeiliche Ermittlungen anzustellen. Wie sich später herausstellte wurden hierbei wissentlich Insiderinformationen weiter gegeben. Hatte doch Herr G.R den Firstbaum einen Tag zuvor noch selbst gestrichen und ihn damit entsprechend gekennzeichnet. Am Samstag meldeten sich die Hacklthaler, die sich bereit erklärten den gestohlenen Firstbaum gegen entsprechende Naturalien einzutauschen. Am Sonntag nachmittag zog eine Karawane aus Hacklthal mit dem festlich geschmückten Diebesgut und dem bereits genannten türkisfarbigen Oldtimer in Oberndorf ein. Der Zug wurde mit bekannten Musikern aus der Blas- und Volksmusikszene angeführt.
Nach kurzer Verhandlung mit dem Unterhändler Bartholomäus Zeiler über die Höhe des Wiederbeschaffungspreises des Firstbaumes wurde er diesmal von den Überbringern in der Gerätehütte fachmännisch verstaut.
Die Rückkehr des Firstbaumes wurde von der Abordnung aus Hacklthal-Kirchdorf und den Vereinsvertretern gebührend gefeiert.
Am Ende waren alle Beteiligten von diesem schönen Brauch begeistert und der Manfred hat seinen gerechten Schlaf wieder.

FM
Anlagen:
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